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By Christian Hee, Lutz Hofmann

Wetterderivate bieten die Möglichkeit, durch Wetterausprägungen hervorgerufene Meng- und zum Teil auch Preisrisiken zu übertragen. Dieser Möglichkeit kommt vor dem trace- grund des erheblichen Einflusses von Wettererscheinungen auf die Wirtschaftstätigkeit eine besondere Bedeutung zu. Trotz des Wachstums des Marktes der Wetterderivate während der vergangenen Jahre weist dieser Markt weiterhin ein enormes Entwicklungspotenzial auf, da die durch Wetterrisiken bedrohten Unternehmen diese Instrumente bisher überwiegend nur unzureichend einsetzten. Dies hat im Wesentlichen zweierlei Gründe. Zum einen sind die Kenntnisse über Funktio- weisen und Einsatzmöglichkeiten von Wetterderivaten bei Unternehmensleitungen noch nicht so weit verbreitet und noch nicht so tief gehend aufgenommen wie z. B. Kenntnisse über Zinsswaps und Währungsoptionen. Zum anderen bestehen noch Unsicherheiten im Rahmen der Findung theoretisch richtiger Preise von Wetterderivaten. Dieses Buch zeigt nach einer ausführlichen Darstellung wesentlicher Wetterderivate auf anschauliche und anwendungsorientierte Weise den Einsatz dieser Instrumente. Danach w- den die zurzeit bedeutenden Verfahren zur Preisfindung schlüssig und klar erläutert. Dadurch leistet diese Arbeit einen wertvollen Beitrag, Wetterderivate Entscheidungsträgern näher zubringen und für deren Einsatz zu sensibilisieren.

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145 Vgl. S.. 146 Vgl. S.. 147 Vgl. S.. 148 Vgl. Grandi/Müller (1999) S. 1. 149 Vgl. Glas/Scholand (2002) S. 171. 57 Vorgehensweise am Beispiel der Paulania GmbH 5. Praktische Anwendung von Wetterderivaten Nachdem in den vorangegangenen Kapiteln das theoretische Grundverständnis für Wetterderivate vermittelt wurde, folgt nun eine praktische Darstellung des Absicherungsprozesses mittels Wetterderivaten. Für diesen Zweck wird ein fiktives Unternehmen konstruiert, das sich an realen Wettererscheinungen, Umsatzzahlen und Absicherungsinstrumenten orientiert.

136 Vgl. Rohrer/Nötzli (2000), S. 52. 137 Vgl. DBV (2003). 138 Vgl. Hauke/ Heisssmeyer/Holzer/Mayer/Reinke-Nobbe/Röll/Steinkühler/Vernier/Winkel/Wisniewski (2003), S. 23. 139 Vgl. EIS (2004). 140 Produkte deren Nachfrage saisonal stark schwankt. 141 Vgl. V. S. 56 Bestimmung des Exposures anderen ist es grundsätzlich schwierig, Wetterrisiken genau zu quantifizieren. 144 Für Deutschland würde dies bei einem Bruttoinlandsprodukt 2003 von ca. 000 Milliarden Euro145 einen Betrag von 100 Milliarden Euro bedeuten.

Dieser Aufschlag wird jedoch durch den gesteigerten Umsatz, der sich durch die erhöhte Temperatur ergibt, kompensiert. Die Finanzierungskosten des Eiscremeherstellers sind somit vom Geschäftserfolg abhängig. Ist der Umsatz auf Grund des schlechten Wetters niedrig, sinkt die Belastung durch den verminderten Zinssatz. 66 Die grundsätzliche Idee, die Höhe der Zinszahlung vom Geschäftserfolg abhängig zu machen, ist nicht neu. Im Bereich der Energiewirtschaft finden so genannte Cross-Market-Derivate Anwendung.

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