Download Soziale personenbezogene Dienstleistungsorganisationen: by Thomas Klatetzki PDF

By Thomas Klatetzki

Der Band bietet einen Überblick über soziologische Theorien zur Beschreibung und Erklärung sozialer personenbezogener Dienstleistungsorganisationen. Er zeigt damit replacement Perspektiven zu der gegenwärtig vom ökonomischen Mangerialismus dominierten Gestaltung der Organisationen des three. Sektors auf. Im Einzelnen werden folgende Ansätze dargestellt: Soziale personenbezogene Dienstleistungsorganisationen als bürokratisch-professionelle Handlungssysteme (Thomas Klatetzki/Hans Nokielskie), als Kontroll- und Disziplinierungsinstanzen (Axel Groenemyer/Nicole Rosenbauer), als hybride Formationen (Adalbert Evers/Benjamin Ewert), als Träger von Institutionen (Thomas Drepper), als funktionale Systeme (Christian Lahusen/Carsten Stark), als soziokulturelle Solidaritäten (Thomas Klatetzki), als Kommunikationssysteme (Thomas Drepper/Veronika Tacke) und als lose gekoppelte Systeme und organisierte Anarchien (Stephan Wolff).

Show description

Read or Download Soziale personenbezogene Dienstleistungsorganisationen: Soziologische Perspektiven PDF

Best german books

Unbegreifliche Realität

Moderate symptoms of damage!

Additional info for Soziale personenbezogene Dienstleistungsorganisationen: Soziologische Perspektiven

Example text

Wie bereits im Zusammenhang mit dem Begriff der formalen Rationalität angesprochen, ist Rechenbarkeit in ihrer Reinform möglich, wenn sich die ZweckMittel-Relationen und die Konsequenzen des Handelns auf der Grundlage ma- 13 Auch wenn er Marx’ materialistischen Determinismus meidet, wonach das Sein des Standes und der Verteilung der Produktivkräfte das Bewusstsein der Deutungen, Rechtfertigungen und Gesinnungen bestimmt, geht Weber von der gesellschaftsprägenden, den Verlauf ihrer Entwicklung wesentlich bestimmenden Bedeutung der wirtschaftlichen Strukturen aus.

Als Systematiker soziologischer Begriffe wusste Weber dies; als Analytiker des gesellschaftsgeschichtlichen Prozesses der Rationalisierung glaubte er, sich auf Zweckrationalität und ein technisches Verständnis von Beherrschbarkeit festlegen zu müssen. Die Klarheit, mit der er dabei jene aus gesellschaftlicher Entwicklung resultierenden Zwänge und »Nötigungen« aufzeigt, denen der kapitalistische Betrieb und die staatliche Bürokratie ausgesetzt sind, könnte auch aktuelle Forschungen anregen. B. die Verwaltung im Verhältnis zum Betrieb).

Ordnungen begrenzen die Kampfmittel und Kampfformen, die überhaupt noch zulässig und/oder erfolgversprechend sind. Gesellschaftliche Rationalisierung bedeutet somit nicht nur, dass sich rationale Handlungsorientierungen herausbilden und durchsetzen, sondern führt auch zur Institutionalisierung von Wettbewerbsordnungen, die nur noch solche Kampfmittel und -formen zulassen, die 12 Dies gilt jedoch mit dem feinen Unterschied, dass dort als Macht bezeichnet wird »jede Chance, innerhalb einer sozialen Beziehung den eigenen Willen auch gegen Widerstreben durchzusetzen, gleichviel worauf diese Chance beruht« (Weber 1976: 28, unsere Hervorhebung), womit auch ein »Einverständnishandeln« (Schmidt 1986) eingeschlossen bleibt.

Download PDF sample

Rated 4.38 of 5 – based on 43 votes