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By Christine Riegel

Hält die Schule Jugendliche von der Schule fern? In diesem Buch wird gefragt, ob die establishment Schule selbst Einfluss auf die Entscheidung von Jugendlichen nimmt, dem Unterricht fern zu bleiben. Indem individuelle Hintergrundfaktoren mit schulischen Faktoren gemeinsam mehrebenenanalytisch untersucht werden, kann das Zusammenspiel von individuellen und institutionellen Effekten entschlüsselt werden. Es zeigt sich, dass die persönlichen Hintergrundfaktoren der Schülerinnen und Schüler eine große Relevanz haben. Dennoch liefert die Schule in vielfältiger Hinsicht Anlässe für die Entscheidung, zu schwänzen - oder eben nicht.

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Nicht nur die relativ hohe Arbeitslosigkeit unter Schulabbrechem, auch ihr Lebensstil mit überzufällig häufigen Gesundheitsproblemen sowie die Inanspruchnahme von Transferleistungen wie Sozialhilfe oder sonstiger staatlicher Unterstützung ergeben zusammen bedeutende Summen. Obgleich aktuell keine Studien vorliegen, die die monetären Kosten von Schulabsentismus per se zu beziffern vennögen, so existieren zumindest für die USA Untersuchungen, die die Folgekosten von vorzeitigem Schulabbruch bemessen.

Mit dieser Gegenüberstellung wird zugleich das eingangs vorgestellte Hypothesenpaar theoriebasiert gegeneinander abgewogen: Der Annahme, dass eine problematische Schülerzusammensetzung bereits derart stark zu einem bestimmten Leistungs- oder Absenzenniveau führt, dass die Schule hier keine relevanten Unterschiede macht, steht die Behauptung gegenüber, dass die Merkmale einer Schule 18 über die Zusammensetzung der Schülerschaft hinaus wichtige Differenzierungen bei Leistung und Absenzen ausmachen (so genannte Kontexteffekte).

Jugendkulturen, Anm. d. ] Bedingungen in einem Passungsverhältnis zur Schule stehen, das entweder komplementär angelegt ist oder schulische Leistungserwartungen zurückweist bzw. ersetzt" (pfaff, 2008, S. 34). ). Schule ist folglich ein Ort des Lernens, aber auch der Begegnung und Interaktion zwischen Schülern sowie zwischen ihnen und ihren Lehrpersonen. Der angedeuteten, teilweise kritischen, meidenden Haltung von Jugendlichen entgegen steht der gesellschaftliche Anspruch auf lückenlosen Schulbesuch: "Gesellschaften sind hochgradig differenzierte soziale Gebilde arbeitsteilig organisierter Existenzbewältigung (Fend, 2006, S.

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