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By Peter Fischer

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Scientific Thinking

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To Hell With Culture

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B. diese gelten: Religion ist die Begegnung des Menschen mit der Wirklichkeit des Heiligen. Dem würde als eine wissenschaftliche Formulierung entgegengesetzt werden: Religion ist das Verhältnis der Menschen zu Dingen oder Erscheinungen, die sie für heilig halten. Das Problem bei der Wahl der Definition besteht darin, dass beide Definitionsweisen zu weit gehen können, zumindest für die Zwecke der Religionsphilosophie. Die fideistische Definition kann die weitere Untersuchung bereits auf eine Untersuchung im Rahmen einer religiösen Philosophie festlegen und Kritik damit auf interne Kritik beschränken.

Dann würde aber auch das Bild, das sich der Maler denkt, bevor er es erschafft, im Verstande existieren. Anselm betont aber den Unterschied zwischen dem Im-Verstande-sein und dem Existieren eines Dinges. „Im-Verstande-sein“ bedeutet also, die Vorstellung eines Dinges haben, den Begriff eines Dinges denken, ihn verstehen. Die Existenz des Dinges bleibt davon zunächst verschieden. Der Ungläubige räumt also ein, dass er den Begriff Gottes denkt und versteht. Nun folgt Anselms eigentliches Argument: Und sicherlich kann ‚das, über dem Größeres nicht gedacht werden kann‘, nicht im Verstande allein sein.

Thomas schreibt: (a) Wir finden nämlich, daß in den sinnlich wahrnehmbaren (Dingen) hier eine Ordnung der wirkenden Ursache besteht. 16 Seit Hume muss zwar gesagt werden, dass sich Kausalität nicht beobachten lässt, also der Begriff der Kausalität, insofern er eine notwendige Verknüpfung enthält, nicht aus der Erfahrung gewonnen werden kann. Andererseits kann aber seit Kant gesagt werden, dass die Anwendung des Kausalitätsbegriffs auf die Erscheinungswelt berechtigt ist. Die Prämisse von Thomas, dass die sinnlich wahrnehmbaren Dinge in einer kausalen Ordnung erfahren werden, kann also zugegeben werden.

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