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By Niklas Luhmann

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Unbegreifliche Realität

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Als unterscheidbar vorausgesetzt werden und nicht in einem konfusen Spiel der partikularistischen Kollusionen verschmolzen werden. Das Problem der Erzeugung von Einschränkungen wird mit diesem Modell jedoch nur verschoben. Es Hegt jetzt in der Frage, wie der Zusammenhang von Input und Output oder die Transformation von Input in Output zu verstehen sei. Hierfür gibt es verschiedene Angebote, die den Kritikern das Argument an die Hand gegeben haben, es handele sich um ein „technisches", wenn nicht „technokratisches" Modell.

Denn einerseits sind alle Beobachtungen und Beschreibungen genötigt, das, was sie bezeichnen, zu unterscheiden, wobei sie selbst in der Unterscheidung nicht vorkommen können; was im Klartext heißt, dass sie sich selbst unbezeichenbar machen müssen, um etwas bezeichnen zu können. Und andererseits ist jede Kommunikation eine Synthese aus Information, Mitteilung und Verstehen, wobei das Paradox entsteht, dass auch die Synthese mitgeteilt wird und über ihr Recht zur Kommunikation informiert. Auf diese Weise kann man das rhetorische Konzept der Paradoxie durch ein theoretisch fundiertes Konzept ersetzen, wobei in beiden Fällen ein „autologischer Schluss" anfällt: Das Konzept trifft auch auf sich selber zu; man muss ein Verbot der Selbst-Exemtion akzeptieren.

Sie ermöglicht eine Externalisierung unbequemer Ursachen für eigenes Entscheiden, also eine Art „Punktuierung" der eigenen Operationen. Sie ist ein Auffangbereich für Probleme, der es erlaubt, von der Eigenbeteiligung an der Erzeugung der Probleme abzusehen. Sie ermöglicht es, zusammenfassend gesagt, die eigenen Operationen auf eine „Nische" 38 39 37 Vgl. ), Der entfesselte Blick: Symposion, W o r k s h o p s , Ausstellung, Bern 1 9 9 3 , S. , Teoria Sociológica 1 / 2 (1993), S. 61-85. 38 Siehe Karl E.

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