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By Walter F. Otto

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Best individual artists books

The Renaissance: Studies in Art and Poetry (Dover Books on Art, Art History)

Pater's sleek essays speak about the achievements of Botticelli, Leonardo, Michelangelo, and different artists. The publication concludes with an uncompromising advocacy of hedonism, urging readers to event existence as totally as attainable. His cry of "art for art's sake" grew to become the manifesto of the classy circulate, and his checks of Renaissance artwork have motivated generations of readers.

Botticelli: Allegory of Spring

Those richly illustrated artwork books disguise numerous centuries of serious artists and their masterworks. From Rubens to Dali, each one artist's existence and occasions, affects, legacy, and elegance are explored intensive. every one booklet analyzes a specific portray with reference to the heritage surrounding it, the options used to create it, and the hidden information that make up the entire, offering a radical examine each one artist's occupation.

Henry Moore in America

Exhibition catalog. chosen chronological bibliography. good illustrated

Marc Chagall on Art and Culture

Marc Chagall (1887-1985) traversed an extended course from a boy within the Jewish light of payment, to a commissar of artwork in innovative Russia, to the placement of a world-famous French artist. This e-book provides for the 1st time a complete number of Chagalls public statements on artwork and tradition.

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Denn wenn es wirklich der göttlichen Naturordnung angehört, kann es ja nicht anders als zugleich förderlich sein. So fährt Goethe in demselben Gespräch fort: »Der Wert des Sittlich-Schönen und Guten aber konnte durch Erfahrung und Weisheit zum Bewußtsein gelangen, indem das Schlechte sich in seinen Folgen als ein solches erwies, welches das Glück des Einzelnen wie des Ganzen zerstörte, dagegen das Edle und Rechte als ein solches, welches das besondere und allgemeine Glück herbei­ führte und befestigte ..

Beruhigung im wahren Sinne kann man nur da finden, wo das V o ll­ endete begegnet, das in sich selige und ewige, das allem Zweifeln, Tasten, Suchen, Sichzerstreuen ein Ende macht. Das kann aber doch nur das Göttliche sein. ). Wir besitzen eine Äußerung von ihm aus dem Jahre 1808 (Gespräche, S. h. « Ja , er sagt einmal (Gespräche, S. « Jeder Kundige weiß, daß das nicht Äußerungen einer vorübergehenden Stimmung sind, sondern daß sie Goethes Grundanschauung und Grundhaltung bezeichnen. Aber von all dem, so anregend und belehrend es sein könnte, soll hier nicht gesprochen werden.

Als an seine Lieblinge hielt, so verfolgte er kein historisches Interesse, seine Begeisterung war auch kein ästhe­ tischer Kunstgenuß, es waren auch nicht die großen Gedanken, die ihn anzogen, - es war ein lebendiges Sein in seiner Ganzheit und Größe, das ihn wunderbar ansprach, und dem seine eigene Natur un­ mittelbar antwortete, so wie man nur der Erfüllung des mitgeborenen Ideals antworten kann. Keine Tradition, kein Wissensdrang, sondern die eigene Natur rief ihn auf, hier unermüdlich zu lernen und sich zu bilden.

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