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Sicherheit, Demokratie, Wiederaufbau, Rechtstaat ? all das erhoffen sich Menschen von Interventionen. Seit dem Kalten Krieg kommen humanitäre Interventionen häufig vor. Sie verändern die gesellschaftlichen Entwicklungen in den Zielländern erheblich, doch oft können die Politik und Militärstrategie diese sozialen Verschiebungen nur schwer begreifen. Dann wird es aber schwieriger, friedensschaffende und stabilisierende Maßnahmen umzusetzen. Die Soziologie dieser Gesellschaften konzentriert sich auf die Beziehungen zwischen den Intervenierenden und denen, die von den Interventionen betroffen sind, den ? Intervenierten? . Im Zentrum der Überlegungen stehen vor allem die neue Kultur und die Interaktionsformen, die sich zwischen beiden Gruppen entwickeln, sowie die gesellschaftliche Dynamik, die von der Intervention und dem anschließenden Wiederaufbau ausgelöst wird. Auch werden die Rückwirkungen der Intervention auf die Intervenierenden, d.h. vor allem auf die westlichen Gesellschaften, untersucht.

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Und genau darum wird es in den folgenden Zeilen gehen. Ich will zunächst darlegen, wieso das Soziale während Peacebuilding- und Nationbuilding-Einsätzen anders gelagert ist als das Soziale in „normalen“ Gesellschaften. Anschließend werde ich darlegen, wieso Pierre Bourdieus Sozialtheorie mir geeignet erscheint, um diese besonderen Interventionsgesellschaften zu erforschen. Eine umfassende Sozialtheorie scheint zwar nicht zwingend notwendig zu sein, weil Soziologen und Ethnologen auch im Bereich von Peacekeeping und Nationbuilding selbst mit dem bisherigen Stand der Dinge zahlreiche wichtige Erkenntnisse liefern konnten.

2006). ConÀict Compromise. UN Integrated Missions and the Humanitarian Imperative. 2008). Ziai, A. (2006). Zwischen Global Governance and Post-Development. Entwicklungspolitik aus diskursanalytischer Perspektive, Münster. Westfälisches Dampfboot. Wege zu einer Soziologie moderner Friedenseinsätze1 Jan Free Großangelegte humanitäre Interventionen mit Staatsaufbau-Komponenten gelten gemeinhin als politisches Problem. Die Beteiligung an solchen Interventionen wird schnell zu einem wichtigen Thema in nationalen politischen Diskursen, insbesondere wenn die Legitimation eines Einsatzes fraglich ist.

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