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By Irvin D. Yalom

Gibt es ein Leben vor dem Tod? Über die Dinge im Leben, die wirklich wichtig sind ...

Die größte Herausforderung für den Menschen ist es, seiner eigenen Sterblichkeit ins Auge zu blicken. Die Angst vor dem Tod unterscheidet den Menschen vom Tier: Jede faith, jede Kulturleistung ist ein Versuch, sich das Undenkbare begreiflich zu machen. Der amerikanische Psychoanalytiker und Bestsellerautor Irvin D. Yalom nähert sich in diesem Buch einer der größten Fragen der Menschheit sowohl auf der professionellen wie auch auf einer zutiefst persönlichen Ebene. „Auch ich fürchte den Tod wie jeder Mensch“, schreibt Yalom, „er ist unser düsterer Schatten, der sich nicht abschütteln lässt.“ In seiner praktischen Arbeit hat er andererseits erfahren, wie sehr das Wissen um den nahen Tod bei vielen seiner Patienten zu einer vollkommenen Neuorientierung, ja Bereicherung führte. Wie sie auf einmal in der Lage waren, Entscheidungen zu treffen, die ihnen wirklich am Herzen lagen. „In die Sonne schauen“ ist deshalb nicht nur eine Auseinandersetzung mit der Endlichkeit des Lebens, sondern auch ein Plädoyer für ein bewusstes Leben. „Es ist kein düsteres Buch“, so Yalom, „meine Hoffnung ist vielmehr, dass wir begreifen, wie kostbar jeder second ist und wie tröstlich unser Miteinander, wenn wir unserer Endlichkeit, unserer kurzen Zeit im Licht, wirklich ins Auge sehen.“

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Susan hatte seit vier Tagen ununterbrochen geweint. Sie konnte weder schlafen noch essen und war nicht imstande, zur Arbeit zu gehen (das erste Mal innerhalb von zwanzig Jahren). Während der Nacht folterten sie Horrorvisionen von ihrem Sohn: wie er aus einer Flasche in einer braunen Packpapiertüte schlürfte, wie er dreckig, mit fauligen Zähnen in der Gosse starb. �Er überlebt das Gefängnis nicht«, sagte sie zu mir, und dann schilderte sie, wie erschöpft sie sei, nachdem sie an allen Drähten gezogen und jeden verfügbaren Weg genützt hatte, um seine Freilassung zu erwirken.

Andere trotzen dem Tod mit Galgenhumor und todesverachtenden Liedern oder indem sie Horrorfilme mit Freunden anschauen. In meiner frühen Jugend ging ich zweimal in der Woche in ein kleines Kino, das in der Nähe des Ladens meines Vaters lag, wo ich mich zusammen mit meinen Freunden durch Horrorfilme schrie und die endlosen Filme, die die Barbarei des Zweiten Weltkriegs darstellten, begaffte. Ich erinnere mich, wie ich still erschauerte angesichts des schieren Zufalls, 1931 geboren worden zu sein und nicht vier Jahre zuvor wie mein Cousin Harry, der dem Gemetzel bei der Invasion der Normandie zum Opfer fiel.

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