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By Petra Badke-Schaub, Gesine Hofinger, Kristina (Eds.) Lauche, Kristina Lauche

In Bereichen wie Luftfahrt, Kernkraft, chemische Industrie, Medizin und Militär arbeiten Menschen mit komplexen technischen Systemen. Doch in kritischen Situationen entscheidet der Mensch, nicht die Maschine – und das häufig unter Zeitdruck und mit hohem Risiko. Dabei können Fehler dramatische Konsequenzen haben. Risikobranchen benötigen deshalb Maßnahmen, die Fehlerquellen minimieren, sicheres Handeln fördern und den „Faktor Mensch' angemessen berücksichtigen.
Solche Maßnahmen bietet dieses Standardwerk der Human-Factors-Psychologie, für die zweite Auflage aktualisiert und überarbeitet: Im ersten Buchteil erklären Wissenschaftler Konzepte zu Sicherheit, Fehlern und menschlichem Handeln. Im zweiten Teil stellen erfahrene Praktiker und Wissenschaftler aktuelle Herausforderungen einzelner Branchen vor und präsentieren Lösungsansätze: Wie werden Prozesse und Systeme sicherer und Kommunikation effektiver gestaltet? Wie kann Komplexität reduziert werden? Welche Rolle spielen Personalführung oder neue Formen der Zusammenarbeit? Wie kann Teamarbeit trainiert werden?
Sicherheitsbeauftragte, supervisor, Personaler und Psychologen in Risikobranchen, Ingenieure, coach und Studenten finden in diesem Buch aktuelle Konzepte der Human-Factors-Psychologie anschaulich erklärt und mit spannenden Fallbeispielen verdeutlicht.

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Schwerpunkte aktueller Entwicklungen sind Methoden zur Erfassung und Beobachtung von Resilienz, entsprechende Unterstützungssysteme bezüglich sicherheitsrelevanter Entscheidungsprozesse, Visualisierungstechniken zur Antizipation möglicher Auswirkungen getroffener Entscheidungen und damit verbundener Veränderungen im System. Resiliente Organisationen schenken »unerwarteten« bzw. nicht vorab definierten Systemzuständen erhöhte Aufmerksamkeit und entwickeln angemessene Abwehrstrategien (Hollnagel, Woods & Leveson, 2006).

Einstellungen und Werte der Mitarbeitenden zu Sicherheit und Zuverlässigkeit analysiert, wobei Fragenkataloge die Interviews anleiten. Zudem werden die Ergebnisse der Dokumentenanalyse und Betriebsbegehung in die Befragung integriert. Einen weiteren Zugang zu den nichtbeobachtbaren Merkmalen einer Sicherheitskultur verspricht man sich auch durch den Einsatz von Fragebögen. Es wird zwar empfohlen, dass die Analyse der tieferen Ebenen einer Sicherheitskultur (Ebene der »unbewussten« Grundannahmen) dem Einsatz qualitativer Methoden vorbehalten bleiben sollte (Schein, 1990; Denison, 1996), jedoch bieten Fragebögen die Möglichkeit, Aussagen über das Sicherheitsklima einer Organisation und damit »Schnappschüsse« einer Kultur (Flin, Mearns, O’Connor & Bryden, 2000) abzuleiten.

Resilienz ist die Fähigkeit von Organisationen und ihrer Mitglieder, Übertretungen dieser Grenzen (z. B. durch Abweichungen von Sicherheitsregeln) und die daraus folgenden Konsequenzen frühzeitig zu antizipieren und deren Einfluss auf die Gesamtleistung eines Systems abzuschätzen. Schwerpunkte aktueller Entwicklungen sind Methoden zur Erfassung und Beobachtung von Resilienz, entsprechende Unterstützungssysteme bezüglich sicherheitsrelevanter Entscheidungsprozesse, Visualisierungstechniken zur Antizipation möglicher Auswirkungen getroffener Entscheidungen und damit verbundener Veränderungen im System.

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