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By Anthony J. Zollo

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Jahrhunderts ~ r die Ausweitung gesellschaftlicher Teilnahmerechte yon Frauen eintraten, n~imlich zweier anthropologisch verschiedener aber gleichwertiger Geschlechter. Damit wird zugleich eine auff'~illige historische Diskontinuit~it in der Geschichte der Gleicheitsrechte nachgezeichnet. Im Folgenden wird zun~ichst die ~iltere und anschliel3end die zeitgen6ssische Gleichheitsauffassung skizziert. h. auf eine Differenz, mit der die Gesellschaft rigide in zwei Teile gegliedert werden kann (2). Um zu beleuchten, welche gesellschaftlichen Resonanzen diese beiden Gleichheitskonzeption hervorgerufen und in welcher Weise sie die Fraueninklusion beeinflusst haben, w~hlt der Beitrag als analytisches Instrumentarium das Luhmannsche Schema verschiedener Sinnebenen von Erwartungsbildung und Kommunikation.

Die Vorstellung zweier anthropologisch verschiedener Geschlechter bildete nicht nur einen Grundzug im Denken btirgerlich-gem/igigter Frauenrechtlerinnen. h. bei den Vertreterinnen des fortschrittlichen Liberalismus und bei den Vertreterinnen der Arbeiterinnenbewegung, bestimmte aber nicht die Ziele und Leitlinien ihrer Frauenorganisationen. Die entlang von Schichten verlaufende Spalmng der ersten Frauenbewegung in einen biirgerlichen und einen proletarischen Teil konnte sie aber nicht aufheben (vgl.

Dieser dritte Sinn von Asymmetrie (Asymmetrie der Pr/iferenz) impliziert eine Art Skalierung von Werten. Dem, was pr/iferiert wird, wird ein h6herer Wert als dem anderen gegeben. Wie schwierig es bei bestimmten Unterscheidungsstrukturen ist, diese Asymmetrie der Pr/iferenz zu verstehen, zeigt sich an den Beispielen, die e r - far das Asymmetrie-Modell w e r b e n d - gibt (Luhmann 2003: 20): Welcher Seite der Unterscheidung ,Subjekt/Objekt' die Pr/iferenz gegeben wird, ist far philosophische Ohren vollst/indig abh/ingig v o n d e r philosophischen Richtung.

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