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By Rupert Lay

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Unbegreifliche Realität

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Zwei Sachverhalte werden so aufeinander bezogen, daß der eine nicht ohne den anderen sein kann (notwendige Bedingung) oder immer, wenn der eine da ist, auch der andere (hinreichende Bedingung). Beispiel: Immer, wenn es regnet, wird die Straße naß (hinreichende Bedingung). Nur wenn es kalt ist, fällt Schnee (notwendige Bedingung). Hierher gehört auch die Relation »Kausalität«. Sie wird realisiert, wenn wir annehmen, daß ein Sachverhalt den anderen nicht nur bedingt, sondern auch hervorbringt. ) (g) »Ähnlichkeit«.

Hier waren die Untersuchungen von E. Sapir (1961) und B. L. Whorf (1963) von bahnbrechender Bedeutung, wennschon sich nicht alle Teile der Theorien der »Sapir-Whorfschen-Relativität« als gut bestätigt erwiesen. Die von ihnen in Anlehnung an eine von W. von Humboldt (in dem unvollendeten Werk »Über die KawiSprache auf der Insel Java« mit der umfangreichen, 1836 verfaßten Einleitung: »Über die Verschiedenheit des menschlichen Sprachbaues und ihren Einfluß auf die geistige Entwicklung des Menschengeschlechts«) aufgestellte »Sprachliche Relativitätstheorie« behauptet, daß die sprachspezifischen formalen Strukturen einer Grammatik die Bewußtseinsstrukturen derer bestimmen, die über diese Sprache verfügen und so weitgehend Denken (und damit Weltbild und Weltanschauung) und soziales Handeln festlegen.

Dazu: D. Geulen, 1977, 185-187). Hier kommt es nicht zur Ausbildung von Begriffen, und die Weltkonstitution geschieht nicht durch Benennung.

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