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By Andreas Hirner, Kuno Weise

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Es sollte dazu eigentlich nicht gesetzgeberischer Auflagen bedürfen. 6). In buch) verpflichten zur „Qualitätssicherung“ ( § 135a heißt es: „Vertragsärzte, medizinische Versorgungszentren, zugelassene Krankenhäuser, Erbringer von Vorsorgeleistungen oder Rehabilitationsmaßnahmen und Einrichtungen, mit denen ein Versorgungsvertrag nach § 111a besteht, sind nach Maßgabe der §§ 136a, 136b, 137 und 137d verpflichtet, sich an einrichtungsübergreifenden Maßnahmen der Qualitätssicherung zu beteiligen, die insbesondere zum Ziel haben, die Ergebnisqualität zu verbessern und einrichtungsintern ein Qualitätsmanagement einzuführen und weiterzuentwickeln.

Mann-Whitney-Test, Rangvarianzanalyse nach Kruskal u. Wallis). Alle statistischen Tests lassen sich heute auf handelsüblichen Computern sehr leicht durchführen. Nur allzuleicht geraten daher methodisch Unversierte in Versuchung, so lange zu rechnen, bis ein statistisch signifikantes Ergebnis erzielt ist. Nach den Gesetzen der Wahrscheinlichkeit ist dies keine Kunst. Legt man einen Alpha-Fehler von 5 % zugrunde, so sind unter 100 signifikanten Testergebnissen 5 zufallsbedingt signifikant und täuschen einen Unterschied vor.

Eine frühzeitige Einbeziehung der Angehörigen in das operative Behandlungsgeschehen kann maßgeblich zur psychischen Stabilisierung und Genesung des Patienten beitragen. Kontinuierliche Patienten-Angehörigen-Arzt-Gespräche fördern eine effizientere Compliance und vermindern Hilflosigkeits-, Angst- und Schuldgefühle. Für die Notwendigkeit von Angehörigengesprächen ist wichtig zu wissen, dass x Krankheit und deren Verlaufs- und Behandlungsstadien den Angehörigen oft ganz anders treffen als den Patienten selbst, x Gefahren und krankheitsbedingte Änderungen wesentlich klarer und schockierender von den Angehörigen wahrgenommen werden, x Spannungen zwischen Behandlungsteam und Angehörigen oft ihre Ursache in Schuldgefühlen (unabhängig von Realschuld) und Enttäuschungsreaktionen der Angehörigen haben, x Hilflosigkeit und Empfindungen des Ausgeschlossenseins während Operation und Intensivbehandlung oft zu Übererregbarkeit und zu einem fordernd-aggressiven Verhalten der Angehörigen führen.

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