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By Christina Meyn, Gerd Peter

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Unbegreifliche Realität

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Dgl. zu bezweifeln. Auf die Seinsart kommt es dabei nicht an. B. zweifelt, ob ein Gegenstand, dessen Sein er nicht bezweifelt, so und so beschaffen ist, bezweifelt eben das Sobeschaffensein. Das überträgt sich offenbar vom Bezweifeln auf den Versuch zu bezweifeln. Es ist ferner klar, daß wir nicht ein Sein bezweifeln und in demselben Bewusstsein (in der Einheitsform des Zugleich) dem Substrat dieses Seins die Thesis erteilen, es also im Charakter des „vorhanden” bewusst haben können. Äquivalent ausgedrückt: 47 Wir können dieselbe Seinsmaterie nicht zugleich bezweifeln und für gewiß halten.

Der Eigentümer der Arbeitskraft ist sterblich. Soll also seine Erscheinung auf dem Markt eine kontinuierliche sein, wie die kontinuierliche Verwandlung von Geld in Kapital voraussetzt, so muß der Verkäufer der Arbeitskraft sich verewigen, „wie jedes lebendige Individuum sich verewigt, durch Fortpflanzung”. Die durch Abnutzung und Tod dem Markt entzogenen Arbeitskräfte müssen zum allermindesten durch eine gleiche Zahl neuer Arbeitskräfte beständig ersetzt werden. h. der Kinder der Arbeiter, so daß sich diese Race eigentümlicher Warenbesitzer auf dem Warenmarkte verewigt.

Es sind die gewöhnlich sogenannten „positiven” Wissenschaften, Wissenschaften der natürlichen Positivität. 46 § 31. Radikale Änderung der natürlichen Thesis. Die „Ausschaltung”, „Einklammerung” Anstatt nun in dieser Einstellung zu verbleiben, wollen wir sie radikal ändern. Es gilt jetzt, sich von der prinzipiellen Möglichkeit dieser Änderung zu überzeugen. Die Generalthesis, vermöge deren die reale Umwelt beständig nicht bloß überhaupt auffassungsmäßig bewußt, sondern als daseiende „Wirklichkeit” bewußt ist, besteht natürlich nicht in einem eigenen Akte, etwa in einem artikulierten prädikativen Urteil über Existenz.

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